Der Szeneblog

Warum ich mein Wasserbett liebe

Die Idee, sich ein Wasserbett anzuschaffen und von einem herkömmlichen
Bett mit einer Kaltschaummatratze Abstand zu nehmen, stammte
ursprünglich von meinem Sohn. Vor gut zwei Jahren habe ich mich auf sein
Zureden hin auch entschlossen, mir ein Wasserbett mit Überbreite zu
kaufen. Mich haben diese Arten der Betten immer schon fasziniert, teils
wegen ihrer tollen Liegevoraussetzungen und teils wegen der
Andersartigkeit. Weil ich eine Frau bin, die nicht viel auf Konventionen
setzt, besitze ich nun ein tolles Wasserbett und gebe es nicht wieder
her.

Wir haben unsere Wasserbetten über ein spezielles Internetportal bezogen
und dieses wegen der Gewährleistung von einem kundenfreundlichen
Serviceteam aufbauen lassen. Die ganze Prozedur für zwei Betten hat
lediglich 2 Stunden gedauert. Beide Betten haben im unteren Bereich
integrierte Schubkästen, der Bettrahmen ist aus Eschenholz und sehr
stabil. Zu den technischen Highlights unserer Wasserbetten gehört eine
zusätzliche Heizung, die sich unter der Matratze befindet. Von der
Konstruktion und dem Aufbau des Wasserbettes ist dieses sehr sicher und
belastbar, was ich im ersten Moment gar nicht gedacht hätte. Sogar dann,
wenn zwei Personen im Bett schlafen, kann nichts passieren. Durch eine
fehlende Teilung in der Mitte des Bettes sind die Ruhenden allerdings
immer in Bewegung. Sobald sich der eine Part bewegt, schwabert der
andere wie auf Wolken und wird angenehm in den Schlaf gewiegt.

Jedes der Betten hat einen unterschiedlichen Härtegrad und Wellengang.
Diese Komponenten lassen sich durch eine abweichende Füllmenge in der
Matratze erzielen. Die Wassermatratze meines Sohnes beinhaltet weniger
Wasser und schwingt somit länger nach. Meine Matratze beruhigt sich
schneller, weil mehr Wasser eingefüllt wurde.

Wenn ich in meinem Bett liege, dann ist dies so angenehm und
entspannend, dass ich es kaum beschreiben kann. Durch das Zusammenspiel
des sich an die individuellen Körperformen angleichenden und gleichsam
stützenden Mediums Wasser mit der nach persönlichem bedarf regulierbaren
Wärme schlafe ich ganz ausgezeichnet. Früher hatte ich fast jeden
Morgen nach dem Aufstehen Kopfschmerzen oder schmerzhafte und
hartnäckige Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Aufgrund
dessen bin ich nicht gern ins Bett gegangen und habe zu Schlaftabletten
gegriffen. Durch das unruhige Hin- und Herwälzen durch die
Rückenbeschwerden war ich immer unausgeschlafen. Seit ich in meinem
Wasserbett liege, freue ich mich über eine ausgewogenen und ruhigen,
tiefen Schlaf und stehe morgens erholt auf. Ich habe nur noch ganz
selten Schulter- und Nackenleiden, weil auch die Wärme aus der Matratze
die Muskeln des gesamten Rückens entspannt. Mein dickes Federbett für
den Winter konnte ich auch wegräumen, denn das Mikroklima im Wasserbett
ist hervorragend. Im Sommer schön kühl und im Winter warm und wohlig.

Die Pflege des Wasserbettes ist recht unproblematisch. Die
Kunststoffhülle wird 1mal im Jahr mit einem Staubabweisenden Spray
eingesprüht, damit sich keine verhärteten Staubpartikel bilden, welche
die Kunststoffhülle aufreiben könnten. Der Überzug kann nach Entleeren
der Matratze einfach in der Maschine gewaschen werden. Die Matratze
entlüfte ich alle 2 bis 3 Monate und wische diese feucht ab, um
Milbenkot zu beseitigen. Außerdem versetze ich das Wasser 1mal jährlich
mit einem sogenannten Konditionierer, damit das Wasser seine frische
Beschaffenheit beibehält. Einige Modelle haben eine eingebaute
Filterung, die dies automatisch übernimmt.

Comments are closed.